Buddha sagt:

Der Gedanke findet Ausdruck im Wort, das Wort führt zur Tat, die Tat wird zur Gewohnheit, und die Gewohnheit verhärtet sich zum Charakter... wie dein eigener Schatten dir nachfolgt, wirst du zu dem, was du denkst.

Der Rat hier zu ist: ich sollte dafür sorgen, dass meine Gedanken aus Mitgefühl und Liebe entspringen.

Nun und wie bitte schön setze ich so etwas im Alltag um... wenn mein Computer nicht das macht was er soll (Gedanke: scheiß Teil, jetzt funktionier endlich!), meine Kinder mir mal wieder überhaupt nicht zu hören (Gedanke: da könnt ich ja auch mit einer Wand reden!) und ich nicht weiss wie ich meine Arbeit wieder richtig zum Laufen bringen soll (Gedanke: oh Gott, das wird nie was, die Anderen haben recht, Selbständig sein ist harte Arbeit und Geld kommt so wie so nicht dabei rum....) ???

Meine Erfahrung: ruhig werden und fühlen. Je mehr meine Gedanken im Kopf kreisen und ich probiere die Dinge im Außen zu ändern (durch handeln, reden, diskutieren, schimpfen etc. = die Gedanken werden Ausdruck, werden Tat), desto mehr verstricke ich mich, verspannt sich mein Körper, werden die so genannten Probleme größer und auch mein Umfeld reagiert sichtlich umentspannt auf mich. Das Schimpfen wird zur Gewohnheit und ich gelte irgendwann als Meckertante = Charakter. Ich weiss mittlerweile, dass ich dann ruhig werden darf, egal ob gerade irgendetwas unbedingt gemacht werden "muss"... ich setzte mich hin, gehe spazieren oder schaue einfach aus dem Fenster. Mir reichen dann ein paar Minuten in denen ich wahrnehme, wie sich meine Gedanken anfühlen. "scheiß Teil, jetzt funktionier endlich!" macht mir z.B. Druck im Kopf oder bei "oh Gott, das wird nie was, die Anderen haben recht, Selbständig sein ist harte Arbeit und Geld kommt so wie so nicht dabei rum..." zieht sich mein Magen zusammen, die Schultern gehen hoch und ich bekomme Kopf weh. Ich entscheide mich dann bewusst für Gedanken, die der Liebe und dem Mitgefühl entspringen, Gedanken die mir gut tun, sich gut anfühlen.

Egal ist, ob diese Gedanken mit meinen aktuellen Themen zu tun haben oder nicht. Es kommt nur darauf an, dass ich mich mit ihnen entspannt, wohl, glücklich... einfach gut fühle. Nach Gedanken wie z.B. "ich bin so dankbar darüber, dass meine Kinder gesund sind" oder "ich liebe es die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut zu spüren" oder "wie wunderschön ist es lieben zu dürfen und geliebt zu werden" fühle ich mich wieder richtig gut und kann in meinen Alltag zurück kehren. Ich bin entspannt und meine Leben um mich herum entspannt sich ebenfalls.